Rubrik IT / Verwaltung / Security
01.06.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten 33
Bürgerinnen und Bürger erhalten über die 115 eine zentrale und leicht erreichbare Anlaufstelle für Fragen rund um Verwaltungsangelegenheiten. Die Behördennummer informiert über Leistungen, Zuständigkeiten und Verfahren von Kommunen, Ländern und dem Bund und erleichtert damit den Zugang zur Verwaltung. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, den Bürgerservice nachhaltig zu verbessern.
Die Einführung der Behördennummer 115 in Brandenburg erfolgt in zwei aufeinander aufbauenden Projektphasen. In der ersten Phase wurde die sogenannte Basisabdeckung umgesetzt. Damit wurde sichergestellt, dass Bürgerinnen und Bürger telefonisch Auskünfte zu Zuständigkeiten und Kontaktdaten der öffentlichen Verwaltung im Land Brandenburg erhalten können. Dieser Service wird seit dem 1. Januar 2025 landesweit durch das Servicecenter des zentralen Berliner IT-Dienstleisters ITDZ Berlin bereitgestellt.
In der nun folgenden zweiten Phase wird der 115-Service zur sogenannten Vollabdeckung ausgebaut. Bürgerinnen und Bürger erhalten damit künftig nicht nur allgemeine Informationen, sondern auch konkrete Antworten zu Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen. Zusätzlich wird ein First-Level-Support für Online-Dienste angeboten.
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Dank der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Land Berlin sowie dem ITDZ Berlin, das bereits seit 2011 das größte Servicecenter im bundesweiten 115-Verbund betreibt, verläuft die Umsetzung besonders erfolgreich. Die Projektphase zur Vollabdeckung liegt bereits vor dem ursprünglichen Zeitplan.
Aufgrund dieser positiven Entwicklung konnte schon im Mai mit der Anbindung weiterer Kommunen begonnen werden. Neu an den 115-Service angeschlossen wurden die Kommunen Altlandsberg, Brieselang, Doberlug-Kirchhain, Forst (Lausitz), Ketzin/Havel, Kyritz, Neuruppin, Schwielowsee, Kloster Lehnin, Luckau und Röderland.
Auch die Anbindung der ersten Pilotkommunen an die Vollabdeckung wurde erfolgreich abgeschlossen. Bereits an die Behördennummer 115 angebunden sind Grünheide (Mark), Bernau bei Berlin, Schönefeld, Burg (Spreewald) sowie Potsdam-Mittelmark. Sie haben maßgeblich zur erfolgreichen Einführung und Weiterentwicklung des Serviceangebots beigetragen.Parallel dazu wird mit der elektronischen Wohnsitzanmeldung der erste Onlinedienst für Brandenburg in die Auskunftssysteme integriert. Damit wird ein wichtiger Bestandteil des Onlinezugangsgesetzes umgesetzt. Dies entlastet die Kommunen und stärkt zugleich die Bürgerfreundlichkeit durch digitale und unkomplizierte Zugänge zu Verwaltungsleistungen.
Mit der beschleunigten Umsetzung der Vollabdeckung, der frühzeitigen Einbindung weiterer Kommunen und der Integration digitaler Dienstleistungen setzt Brandenburg wichtige Impulse für eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Verwaltung.